Chorgemeinschaft Wolfenbüttel
Chorgemeinschaft Wolfenbüttel 

                    MGV Linden

Vereinschronik

1897 Männer-Gesangverein Linden 1997

anlässlich des 100-jährigen Stiftungsfestes

 

Am 3. März 1897 wurde der Männer-Gesangverein Linden durch Herrn Kantor Schlutter und den damaligen Rittergutsbesitzer Fritz von Kaufmann in der Gaststätte von Herrn Fritz Hau ins Leben gerufen. 36 Mitglieder zählte dieser Verein bei seiner Gründung. Als Präsident wählte man den Landwirt Fritz Schrader, weitere Vorstandsmitglieder wurden die Sangesbrüder Fritz Curs, Wilhelm Köhler, Andreas Fischer, Theodor Lauke, Ernst Mette, Heinrich Wesche, Heinrich Sonnemann und Herr von Kaufmann. Der Kantor Schlutter übernahm unentgeltlich die Funktion des Chorleiters. Der Monatsbeitrag betrug RM 0,50. Es mußte außerdem eine einmalige Aufnahmegebühr von RM 2,00 pro Mitglied entrichtet werden.

 

 

 

 

Bald entwickelte sich der Gesangverein zu einem geselligen und kulturellem Mittelpunkt der zum damaligen Zeitpunkt 350 Einwohner zählenden Gemeinde Linden. Schon damals wurden nicht nur Vereinsfeste gefeiert, sondern auch der Versuch unternommen, das deutsche Liedgut breiten Bevölkerungsschichten näher zu bringen.

 Am 12.10.1898 wurde in einer außerordentlichen Versammlung Fritz Curs zum 1. Vorsitzenden gewählt. Unter seiner Führung wurde im Jahre 1900 eine Fahne angeschafft, die im Juli 1900 feierlich eingeweiht wurde. 1903 verstarb der Dirigent Schlutter, seine Nachfolge trat der Lehrer Karl Bode an. 

Durch den plötzlichen Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde das Vereinsleben fast gänzlich unterbrochen. Nur durch Versammlungen erhielt man den Kontakt noch aufrecht. Bereits am 22.02.1919 wurden die Singabende unter der Führung des bisherigen Vorstandes und des Dirigenten wieder aufgenommen. Gleichfalls wurde in diesem Jahr das 25jährige Stiftungsfest im Gutsgarten Linden feierlich begangen. Ende 1922 mußte der Chorleiter Herr Bode nach 17jähriger Tätigkeit sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Sein Nachfolger wurde der Lehrer Willi Floh. Durch die Inflation war der Monatsbeitrag inzwischen auf RM 250,00 gestiegen. 

1924 legt der 1. Vorsitzende F. Curs nach 25jähriger Ausübung dieses Amt nieder. Nachfolger wird der Sangesbruder Paul Brand, neuer Chorleiter wird im gleichen Jahr Herr Schnur. Gleich zweimal vollzog sich in den Jahren 1926 bis 1929 der Wechsel in der Vereinsführung. 1926 löste W. Schrader sen. den verzogenen P. Brand ab. 1929 wurde er dann durch E. Weitze abgelöst. Im gleichen Jahr schied auch der Dirigent aus. Neuer Chorleiter wurde dafür der Musiker Herr Neumann aus Wolfenbüttel. 

Im Jahr 1931 legte Ernst Weitze den Posten des 1. Vorsitzenden nieder, seine Nachfolge trat der Sangesbruder Otto Duckstein an. Im Jahr 1933 gelang es ihm, den guten Dirigenten Paul Schlettler aus Klein Stöckheim zu verpflichten. Mit ihm blühte der Verein wieder auf. In diese Zeit fielen das 40jährige Stiftungsfest mit Chören aus Thiede, Fümmelse und Mascherode, das Gau-Wertungssingen im Sternhaus in Wolfenbüttel, sowie die Teilnahme am Sängerfest im Jahr 1929 in Hannover.

 

Durch den 2. Weltkrieg wurde das Vereinsleben wieder unterbrochen. Erst im Jahre 1946 konnten die Übungsabende wieder aufgenommen werden, wofür eine Genehmigung der damaligen Militärbehörde notwendig war. In den Bemühungen um den Wiederaufbau unseres Vereins waren damals die Sangesbrüder Emil Meyer, Fritz Dippe, um nur einige zu erwähnen, maßgeblich beteiligt. In diesem Zusammenhang wurde E. Meyer auch zum 1. Vorsitzenden gewählt. Die Chorleitung übernahm der Oberlehrer Milch vorübergehend. Am 2. Februar 1947 war es dem Verein möglich, den bekannten Chorleiter Heinrich Reulecke aus Wolfenbüttel zu verpflichten. 1947 feierten wir unser Stiftungsfest in einem öffentlichen Rahmen und am 29.11. veranstaltenden wir ein Wohltätigkeitskonzert mit einem Erlös von 300,00 DM, der an die Gemeinde für die Weihnachtsfeier ging. Durch den Zuspruch neuer Mitglieder stieg die Mitgliederzahl bis 1950 auf 55 aktive und 17 passive Mitglieder an. 

Mit der Durchführung eines Sängerfestes im eigenen Ort und der Teilnahme an einem Konzert mit dem Männer-Gesangverein „Juliusstadt“ Wolfenbüttel konnte man das Jahr 1950 erfolgreich abschließen. Im Jahr 1951 feierte man das erste Stiftungsfest nach dem 2. Weltkrieg. 

Inzwischen schreiben wir das Jahr 1953 und der Verein hat zweimal den Vorsitzenden gewechselt. Erst übernahm Otto Fricke vorübergehend das Amt und wurde dann im Januar 1953 durch Karl Homburg abgelöst. 

In diesem Jahr gründeten die Lindener Frauen den Frauenchor, dessen Dirigent auch Herr Reulecke wurde. Hieraus entwickelte sich eine bis heute anhaltende gute Verbindung zu unserem Verein, wenn auch der Männer-Gesangverein seinem Grundsatz treu blieb: „Männer für sich und Frauen für sich“. 

Noch nicht wieder übertroffen war im Jahr 1954 das „Rosenfest in Singsanghausen“ beim Sangesbruder A. Brandes. Ein Wunschkonzert mit dem Frauenchor Linden und die Teilnahme an einem Konzert der Kapelle Pinkernelle, beim Sängerfest in Groß Biewende, beim 35jährigen Bestehen des Sportvereins Linden und beim Olympiasieger Claus Wagner waren weitere Auftritte. 

1957 legte K. Homburg sein Amt als 1. Vorsitzender nieder, sein Nachfolger wurde Emil Meyer. Durch Erkrankung des Chorleiters beschränkten sich unsere Auftritte auf das Sängerfest in Wendessen und unser 60jähriges Bestehen. 1958 entstand ein bunter Abend unter dem Motto: „So wie es früher war“. 

In den folgenden Jahren feierte man weitere schöne Feste, wobei der Operettenabend unter dem Motto „Rund um Johann Strauß“ im Jahr 1960 besonders zu erwähnen ist. 

Emil Meyer legte 1961 das Amt des 1. Vorsitzenden erneut nieder, sein Nachfolger wurde der Jahresbruder Heinrich Kanefeyer, der 1964 schon wieder zurücktrat. Gleichzeitig legten auch bis auf den Kassierer sämtliche Vorstandsmitglieder ihre Ämter nieder. 1. Vorsitzender wurde Otto Fricke, 2. Vorsitzender H. Koglin, Schriftführer G. Tacke und Kassierer blieb G. Meyer. Durch eine schlechte Beteiligung in dieser Zeit mußten sich der Bundesbahnchor Braunschweig und der MGV Linden bei den Übungsabenden zusammentun, um überhaupt noch singfähig zu sein. Es folgten einige Werbesingen, z.B. in der Okertalsiedlung und auf dem Saal bei Otto Ehlers, um neue Mitglieder zu werben. 1963 beteiligten wir uns am 10jährigen Bestehen des Frauenchors und einem Sängerfest in Wendhausen. Es folgten in den nächsten Jahren Beteiligungen beim 100jährigen Bestehend des MGV Groß Schwülper, 85jährigen Bestehen des MGV Mascherode, 90jährigen Bestehen der Lindener Feuerwehr. 

Die erste Schallplattenaufnahme unseres Chores erfolgte im Jahr 1965. Ein sicherlich bescheidener Anfang, aber immerhin ein Anfang, auf den wir stolz sind. 

1966 traten wir dann dem Deutschen Allgemeinen Sängerbund e.V. als Mitglied bei. 

Als Auftritte sind aus dieser Zeit zu erwähnen: Sängerfeste in Adersheim, Stöckheim, Groß Biewende, Kissenbrück und beim Bundesbahnchor in Braunschweig sowie beim 45jährigen Bestehen des Lindener Sportvereins. 

Unser 70jährige Vereinsvergnügen feierten wir am 04.03.1967 mit einem inzwischen auf 90 Mitglieder, davon 36 aktiven Sängern, gewachsenen Verein im Vereinshaus „Kammerkrug O. Ehlers“. Der festliche Anlaß dieser Feierstunde war unter anderem Anlaß, unserem bewährten Chorleiter Heinrich Reulecke für seine 20jährige Tätigkeit als Chorleiter zu ehren. Seinem Wunsch entsprechend nahmen wir auch seine Verabschiedung vor. Herr Reulecke begründete das damit, daß er mit 72 Jahren den Taktstock einem jüngeren Menschen übergeben wolle. In Anerkennung seiner Verdienste verlieh der Verein ihm die Würde des Ehrenchorleiters. Der endgültige Abschied erfolgte jedoch erst nach dem großen Sänger- und Volksfest vom 03. bis 05. 06.1967, an dem 20 befreundete Gesangvereine mit über 500 Sängern teilnahmen. Es fand im Gutsgarten Linden statt und war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. 

Am 09.06.1967 übernahm dann Herr Günter Behrens aus Wolfenbüttel die Leitung unseres Chores. Unter seiner Stabführung verschönten wir mehrere Jubiläumsfeiern befreundete Vereine, u.a. auch in Ahlum. 1968 traten wird dann erstmals im Krankenhaus auf, um den Kranken den Aufenthalt zu erleichtern. 

Ein bleibendes Andenken wird uns die Fahrt nach Linden in Schleswig Holstein sein. Unter dem Motto „Linden grüßt Linden“ ging es in der Hauptsache darum, einmal den Ort Linden kennen zu lernen, der seit vielen Jahren persönlich oder auch Briefkontakte zu 200 Orten mit dem Namen Linden in der ganzen Welt unterhält. Initiator dieser Fahrt war Herr Oberlehrer Schwabe. 

Danach konnten wir dann am 25.03.1972 in unserem damaligen Vereinsheim „Kammerkrug Linden“ unseren 75. Vereinsgeburtstag feiern. Viele Vereine, Freunde und Prominente erwiesen uns ihre Referenz. Nach diesem Höhepunkt nahmen wir dann im gleichen Jahr noch am Heimatabend anlässlich des Lindener Volksfestes, dem Gartenfest des Kleingartenvereins Linden sowie Jubiläumskonzerten in Ahlum und Wendessen teil. Auch richteten wir in der Aula der Cranachschule ein Chorkonzert des Deutschen Allgemeinen Sängerbundes aus. Neu in unserem Programm war erstmals eine Silvesterparty in Achim, eine Feier, die bis zum heutigen Tage für Anklang unter unseren Mitgliedern sorgt. Am 31.12.72 überschritt unser Verein die 100 Mitgliedergrenze mit 35 Aktiven und 66 passiven Mitgliedern sowie 3 Ehrenmitgliedern. 

Neben einigen Jubiläumskonzerten, an denen unser Verein immer wieder gern teilnimmt, stand im Jahr 1973 die Einweihung der Lindenhalle auf dem Programm. Auch die Gutsgartenparty wurde wieder durchgeführt, sowie ein Wandertag. Zum Jahreswechsel wechselten wir dann nicht nur unser Vereinslokal und zogen in die Lindenhalle, sondern auch der alte Vorsitzende wurde durch Gerhard Musiol abgelöst. 1974 fand dann erstmals ein Chorkonzert mit den Gesangvereinen aus der Stadt Wolfenbüttel einschließlich der eingemeindeten Ortschaften in der Lindenhalle statt. 1977 feierten wir dann unseren 80jährigen Vereinsgeburtstag. 

1978 löste dann Otto Fricke wiederum Gerhard Musiol als 1. Vorsitzenden ab, da dieser aus beruflichen Gründen zurücktrat. Veranstaltungen in diesem Jahr wie der Wandertag in Brunnental sowie die verregnete Wanderung in die Asse und die gleichfalls nicht vom Wettergott begünstigte Gutsgartenparty brachten kaum Erfolg. Besser wurde es dann in der zweiten Jahreshälfte mit Auftritten beim 25jährigen Jubiläum des Frauenchores Linden und beim 110jährigen Bestehen des Gem. Chores Heiningen. 

1979 richteten wir in der Lindenhalle ein Chorkonzert mit dem Frauenchor und dem MGV Salzdahlum aus, nahmen am 25jährigen Jubiläum des Frauenchores Weddel teil und feierten nach mehrjähriger Pause wieder das Vatertagssingen auf der Terrasse der Lindenhalle. An der Altstadtwoche der Stadt Wolfenbüttel beteiligten wir uns im Festumzug als Landsknechte. Erstmals fand unter dem Motto „Binnenland-Waterkant“ ein Altennachmittag statt, an dem der MGV „Liedertafel Treue“ aus Hamburg-Finkenwerder als Gast teilnahm. Am Zustandekommen dieser Verbindung waren unser 1. Vorsitzender und der Finkenwerder Chorleiter - Heinz Wandschneider - maßgeblich beteiligt. Über unseren Schriftführer Peter Grett knüpften wird dann noch Verbindung zum Werkschor der Fa. Schering AG in Bergkamen an, die mit einer Fahrt dorthin zum 25jährigen Vereinsjubiläum einen Höhepunkt fand. 

1980 brachte als Glanzlicht eine Schallplattenaufnahme mit dem Titel „Wolfenbütteler Weihnacht“, an der mehrere Vereine des Landkreises Wolfenbüttel teilnahmen, und die die Zeitschrift „Kehrwieder am Sonntag“ angeregt hatte. 

1981 waren wir dann in Salzdahlum beim MGV 115. und in Wendessen bei MGV zum 90. sowie zum Niedersachsentag am 23.08. in Celle, an dem über 500 Teilnehmer auf Einladung des Landes Niedersachsen einen Einblick in das kulturelle niedersächsische Leben zeigten. Unser Chor hatte dabei das Glück, eine Rundfunkaufnahme bestreiten zu können. Danach war wieder Altstadtfest und unser Mitglieder zogen in historischen Uniformen als marodierende Landsknechte durch Wolfenbüttel und verzehrten die geplünderten Eß- und Trinkwaren im Landsknechtlager Seeliger-Park in zünftiger Runde. Am 11.09.1981 fand dann in der Lindenhalle eine Veranstaltung der Stadt Wolfenbüttel unter dem Motto „Zwischen Binnenland und Waterkant“ statt, deren Platzen nur durch unser Einspringen und unsere Kontakte zum MGV „Liedertafel Treue“ aus Hamburg-Finkenwerder verhindert werden konnte. 

Ein schöner Erfolg unseres Chores vor dem Jahresende 1981 war noch der 1. Platz beim Chorwettbewerb der Brauerei Feldschlößchen AG als Männerchor in Stöckheim, der mit der Teilnahme an der Schlußveranstaltung am 24.04.1982 in der Stadthalle Braunschweig mit den Siegerchören der anderen Ausscheidungen und einer Teilnahme an einer Schallplattenaufnahme belohnt wurde. 

Eine Krankheit zwang unseren 1. Vorsitzenden Otto Fricke sein Amt am 04.02.1982 an Paul Wurps abzutreten. 

In Anbetracht unseres 85jährigen Vereinsjubiläums für ihn und den völlig neuen Vorstand nicht nur eine schwere Aufgabe, sondern darüber hinaus auch eine Verpflichtung, die von den bisherigen Vorsitzenden geleistete Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Hierzu zählt auch die Teilnahme nicht nur an Vereinsjubiläen und Veranstaltungen in großem Rahmen, sondern auch die Weiterführung der alljährlichen Veranstaltungen. Diese Veranstaltungen stellen jedoch eine immer gern wahrgenommene Aufgabe unseres Chores dar. Gleichfalls die Ständchen zu runden Geburtstagen unserer Mitglieder, deren Silbernen und Goldenen Hochzeiten sowie Goldene Hochzeiten Lindener Bürger bilden einen festen Bestandteil unserer jährlichen Arbeit. 

Vom 07. - 09. Mai 1982 feierte der MGV Linden sein 85jähriges Vereinsjubiläum. An dem Freundschaftssingen in der festlich geschmückten Lindenhalle nahmen 12 Gastchöre teil, mit denen seit vielen Jahren freundschaftliche Kontakte bestehen. 

Eingeladen wurden wir in diesem Jubiläumsjahr noch nach SZ-Thiede zum 75jährigen und nach Ahlum zum 80jährigen Bestehen der dortigen Chöre. Bei der Gutsgartenparty spielte endlich auch der Wettergott mit und brachte einen guten Erfolg. Erstmals erfolgte eine Adventssingen in der Hornburger Kirche, an das sich die Sänger gern erinnern. 

1983 kam eine gewaltige Veränderung auf den Chor zu. Nach langem Sparen und intensiven Diskussionen um das Für und Wider wurde eine einheitliche Kleidung in Form einer Kombination für alle aktiven Sänger angeschafft. Mit Unterstützung des Ortsrates und Spenden einiger Sänger konnte auch die 83 Jahre alte Vereinsfahne restauriert werden. Am 7. Mai fand ein Frühlingskonzert unter Mitwirkung des Finkenwerder Chores und der „Heuer-Chöre“ statt. Die Bezeichnung „Heuer-Chöre“ ist scherzhaft entstanden für die von unserem Chorleiter Klaus Heuer geleiteten Chöre Mozart-Chor Börßum, Chorgemeinschaft Börßum, Frauenchor Melodia Salzdahlum, MGV Liederkreis Salzdahlum, Frauenchor Linden und MGV Linden. Am 16. Juni trat der Chor bei einer Gedenkveranstaltung in Hornburg aus Anlaß der 30. Wiederkehr des „Tages der deutschen Einheit“ auf. 30 Jahre Frauenchor Linden, 115jähriges Bestehen des Gemischten Chores Heiningen sind als besondere Auftritte zu verzeichnen. Leider mußten wir im Dezember dieses Jahres Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied Otto Fricke, der 18 Jahre lang als Vorsitzender die Geschicke des Vereins maßgeblich mitbestimmte. 

Auch 1984 fand im Mai wieder ein Chorkonzert in der Lindenhalle statt, zu dem wir den MGV Vechelde begrüßen konnten. Ein Jubiläumskonzert in Baierstedt und in Bergkamen beim Werkschor der Schering AG folgten. 

Im Jahr 1985 trat der Chor u.a. bei 100jähirgen Bestehen des MGV Gemischten Chores Halchter und beim 25jährigen Gründungsfest der Okertalsiedlung auf. Erstmals wurde auf unsere Anregung ein Schloßhofsingen der Wolfenbütteler Chöre veranstaltet. Am 29. November belegten wir bei Feldschlößchen-Chorwettbewerb zum zweiten Mal den 1. Platz in der Gruppe der Männerchöre. Besondere Freude herrschte unter den Lindener Sängerinnen und Sängern, da auch der Frauenchor Linden bei diesem Wettbewerb in seiner Gruppe den 1. Platz belegte. 

Das nächste Jahr war dann ein Jahr mit besonders vielen und erfolgreichen Auftritten. Der MGV Linden richtete für den Deutschen Allgemeinen Sängerbund die Eröffnungsveranstaltung der Niedersächsischen Chortage in der Lindenhalle aus. Über 700 Sängerinnen und Sänger nahmen an dieser Großveranstaltung eilt. Es folgten die Abschlußveranstaltung in der Stadthalle des Feldschlößchen--Chorwettbewerbes, ein Auftritt im Brunnentheater Helmstedt als Chorgemeinschaft mit den Sangesfreunden aus Salzdahlum und Börßum. Das zweite Mal organisierten wir das Schloßsingen, das sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit erfreut. Auch beim 120jährigen Bestehen des MGV Salzdahlum war unser Chor vertreten.

 

1987 wurde ganz intensiv unser 90. Geburtstag vorbereitet. Neben den immer gut besuchten Singabenden wurden zusätzliche Sonnabende und ein ganzes Wochenende in Langeleben von allen aktiven Sängern benutzt, um sich auf das Jubiläumskonzert vorzubereiten. Drei Tage dauerte dann unser Jubiläum. Am Freundschaftssingen nahmen insgesamt 15 befreundete Chöre teil, u.a. die „Heuer-Chöre“, die Männerchöre aus Wendessen, Ahlum und Groß Stöckheim, die Frauenchöre aus Wendessen und Ahlum, sowie die Gemischten Chöre aus Beierstedt und Halchter. Teilgenommen haben wir in diesem Jahr noch an Jubiläen des MGV „Eintracht“ Wendessen, der „Siedlergemeinschaft“ Okertal, des Gesangvereins „Liedertafel“ von 1877 Hornburg, des MGV Liedertafel Vechelde, der Chorgemeinschaft Börßum, des MGV Röttgesbüttel, des MGV Ahlum und des MGV „Eintracht“ Thiede. Im Juni hatten wir dann auch noch ein Schloßhofsingen mit 3 befreundeten Wolfenbütteler Chören veranstaltet und im August wieder unsere beliebte Gutsgartenparty.  

1988 wechselte dann der größte Teil des Vorstandes. Nach 6jähriger Amtszeit gab Paul Wurps sein Amt an Manfred Knipping ab. Stellvertreter wurde Herbert Schrader und Kassierer Hilmar Hebestreit. Während bisher noch Auftritte in der - wenn auch weiteren Umgebung - an der Tagesordnung gewesen waren, ergab sich unter der neuen Führung die Möglichkeit, den „Deutschen-Männer-Chorgesang“ auch im Ausland einem breiten Publikum darzubieten.  

Wir traten in der Folgezeit nicht nur in der Stadthalle Braunschweig im Rahmen des „Bunten Abends“ anlässlich des Bundeskongresses der Freundeskreise, einer Vereinigung zur Rehabilitation von Suchtkranken, vor 1.200 Zuhörern, sondern auch bei einer Motorschau in der Lindenhalle auf. Damit wurden neue Wege gesucht, um den Chorgesang auch breiteren Bevölkerungskreisen darzubieten. Im Juli fand dann erstmals ein Konzert mit dem deutschen Männerchor aus den Vereinigten Staaten dem MGV „Harmonia“ Kenosha, der Partnerstadt der Stadt Wolfenbüttel, im Lessingtheater statt. Teilgenommen wurde auch an Freundschaftssingen in Hornburg, Adersheim und Heiningen, dem 40. Geburtstag des Gartenvereins Linden, am 20. Geburtstag der Jugendfeuerwehr Linden und dem 35jährigen Bestehen des Frauenchores Linden. Dazu kamen die eigenen Veranstaltungen Gutsgartenparty, Wandertag, Schloßhofsingen, Singen im Krankenhaus und in der Hornburger Kirche. 

Im Jahr 1989 wurde die erste Auslandsreise durchgeführt. Zwei Wochen Amerika mit zahlreichen öffentlichen Auftritten in Chicago, Kenosha und in Decatur und dem damit verbundenen Kennenlernen von Land und Leuten durch die Unterbringung in Familien. Bei den Konzerten wurde das „deutsche Liedgut“ besonders von den deutschstämmigen Einwanderern dankbar aufgenommen. Besonders erwähnenswert ist der Auftritt in einer Radiosendung in Kenosha. Die Stadt Wolfenbüttel bat uns um die gesangliche Unterstützung bei der feierlichen Einweihung der „Kenosha-Brücke“. Neben den üblichen Vereinsveranstaltungen fand ein DAS-Konzert in der Lindenhalle, ein gemeinsames Konzert mit dem Gemischten Chor Beierstedt und wieder ein Konzert in Hornburg statt. Auch am 25jährigen Bestehen des Frauenchores Ahlum sowie am Altstadtfest in Wolfenbüttel wirkten wir mit. Erstmals fuhren alle Lindener Vereine mit insgesamt 420 Teilnehmern im Rahmen der Veranstaltung „Linden geht auf Reisen“ nach Ratzeburg. 1989 war dann auch das Jahr der Öffnung der innerdeutschen Grenze nach über 40jähriger Trennung. Im Rahmen des Weihnachtsmarktes der Firma „Jägermeister“ zur Begrüßung der Besucher aus dem Osten Deutschlands traten wir gemeinsam mit einem Blasorchester aus der DDR und dem Frauenchor Linden auf.

 

Nach diesem historischen Ereignis nahmen wir 1990 dann Kontakt mit zwei Gesangvereinen in der DDR auf, dem MGV „Frohsinn“ Anderbeck und dem MGV Zilly. Im März war es dann endlich soweit. Das erste gesamtdeutsche Sängertreffen in Anderbeck fand statt. Ein Kontakt, der bis zum heutigen Tage erhalten geblieben ist und die Wirren der Wiedervereinigung überstanden hat. Im Juni nahmen wir dann am 110jährigen Bestehen des MGV Anderbeck teil. Dort lernten wir auch den Frauenchor aus Usti/Tschechoslowakei kennen, mit dem der MGV Anderbeck schon seit Jahren Kontakt hatte. Auch an einem Chorkonzert in Zilly wurde teilgenommen. Ein weiterer Höhepunkt war die Chor-Show des Greater Decatur Choral Decatur, Illinois, USA unter Mitwirkung des MGV 1830 und des MGV Linden im Lessingtheater. Unser eigenes Chorkonzert im Frühjahr in den Lindenhalle und die Gutsgartenparty standen dann ganz im Zeichen der gesamtdeutschen Begegnung. An beiden Veranstaltungen wirkten auch Chöre aus der DDR mit. Im Juni wurde dann dem MGV Gemischter Chor Kissenbrück zum 125. Geburtstag ein Ständchen gebracht. Im Juli traten wir dann in Rhoden/DDR auf. Am 3. Oktober nahmen wir dann am „Tag der Heimat“ anlässlich der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten in Hessen/Sachsen-Anhalt teil. 

1991 bereiteten wir uns mit einem Sängerwochenende in Langeleben, einer fast jährlichen Veranstaltung, gezielt auf eine Schallplattenaufnahme der Stadt Wolfenbüttel mit dem Titel „Wolfenbütteler klangvolle Begegnungen“ in einem Tonstudio in Wernigerode vor. Als Abschluß dieser Aufnahme fand dann im September ein Konzert aller Mitwirkenden an dieser Schallplattenaufnahme im Lessingtheater statt. Auch ein Konzert des DAS in der Lindenhalle mit 14 teilnehmenden Chören richteten wir aus und nahmen an Veranstaltungen zum 100jährigen Bestehen des MGV Groß Stöckheim, dem 135. Geburtstag des MGV Zilly, dem 125jährigen Bestehen des MGV „Liederkreis“ Salzdahlum und dem 70. Geburtstag des Lindener Sportvereines teil. Im Juni erfolgte ein Gegenbesuch aus Amerika durch den Kirchenchor aus Mount Prospekt/Chicago mit einem Chorkonzert im Schloßtheater. 

Das Jubiläumsjahr 1992 wurde im März mit einem 2tägigen Fest gefeiert. Allein das Chorkonzert in der Lindenhalle erlebten 400 Besucher. Es traten dabei der MGV und der Frauenchor Klingende Tonleiter aus Groß Stöckheim, der MGV Eintracht und die Frauensinggruppe Wendessen, die Chorgemeinschaft und der Mozartchor Börßum, der Frauenchor und der MGV Zilly, der MGV Frohsinn Anderbeck, der Gesangverein Liedertafel Hornburg, der MGV Liederkreis Salzdahlum und der Frauenchor Melodia Salzdahlum, der MGV und der Frauenchor Melodia Ahlum, der Frauenchor Linden, die Chorgemeinschaft Harmonie Adersheim, der MGV/Gemischte Chor Groß Dahlum von 1861 und der MGV/Gemischte Chor Heiningen mit über 500 Sängerinnen und Sängern auf. Neben diesem absoluten Höhepunkt richteten wir auch erstmalig die Niedersächsischen Chortage in Wolfenbüttel im Mai mit aus. Drei Tage lang jagte eine Veranstaltung die andere. An Jubiläen wurde selbstverständlich auch bei anderen befreundeten Vereinen teilgenommen, so am 35. Geburtstag der „Siedlergemeinschaft“ Okertal und dem 90jährigen Bestehen des MGV Ahlum. Selbst kulturelle Veranstaltung, wie die Teilnahme am „Bunten Nachmittag“ der AWO, das „Volkstümliche Konzert“ in Hornburg und ein Konzert in der Klosterkirche im Huy konnten wir noch in unserem Programm unterbringen. Daneben liefen natürlich noch die üblichen Veranstaltungen wie Gutsgartenparty, Adventskonzerte in der Lindenhalle und in Hornburg. Ein weiterer Höhepunkt war dann unsere zweite Auslandsreise. Diesmal war die Tschechoslowakei unser Ziel. Gemeinsam mit dem MGV Zilly besuchten wir den Frauenchor aus Usti nad Orlici. Höhepunkt dieser Reise war sicherlich für alle Beteiligten der Auftritt im weltbekannten 300 Jahre alten Wallfahrtskloster „Kraliky“ im Adlergebirge in über 800 m Höhe und der Empfang durch die Bürgermeisterin der Stadt Usti.

 

Im Jahr 1993 fing der Veranstaltungsreigen mit der Teilnahme am Frühlingskonzert in Hornburg an. Es folgte die Teilnahme am 100jährigen Bestehen des MGV Eilum. Dann kam schon der erste internationale Kontakt für dieses Jahr. Im Juni kam der Frauenchor aus Usti zu seinem ersten Gegenbesuch nach Wolfenbüttel. Dieses Mal noch im Rahmen eines Gastaufenthaltes in Anderbeck, aber verbunden mit der Teilnahme an einem Chorkonzert im Schloßhof. Gleich anschließend gingen wir auf eine 4-Tage-Fahrt nach Sevrè in Frankreich, der zweiten Partnerstadt von Wolfenbüttel. Ein Empfang durch den Bürgermeister und zwei Chorkonzerte standen auf unserem Programm. Daneben kam natürlich auch Paris nicht zu kurz mit seinen Sehenswürdigkeiten. Im Rahmen des „Lichter- und Salzfestes“ traten wir im August in Bad Harzburg auf. „Linden geht auf Reisen“ war dann wieder einmal unser gemeinsames Motto im Ortsteil Linden. Im September beteiligten wir uns an einem Heimatabend in Hornburg gemeinsam mit der „Liedertafel Hornburg“, den „Harzsängern Goslar“ und dem „As Lavadeiras“ Chor aus Portugal. Im Oktober nahmen wir dann an der 40 Jahr Feier des Frauenchores Linden in der Lindenhalle teil. Im Rahmen eines Gottesdienstes sang der MGV Linden dann bei der feierlichen Fahnenweihe der Dachdecker-Innung Wolfenbüttel. 

Der gute Ruf des Chores hat dann auch Anfang 1994 die Stadt Wolfenbüttel bewogen, unseren Chor zur Eröffnungsveranstaltung einer Ausstellung im Schloß auftreten zu lassen. Kurz darauf  ereilte uns die Bitte, in der Herzog-August-Bibliothek zur Eröffnung der Ausstellung „Buchbinden im Wandel des 19. Jahrhunderts“ unseren Gesang darzubieten. Im März traten wir dann zum Frühlingsfest der Frauenunion in der Lindenhalle auf.  Im Mai ging es dann wieder auf Auslandsfahrt. Diesmal stand ein Besuch in Rhonda/Wales, dem Partnerschaftskreis des Landkreises Wolfenbüttel auf unserem Programm. Die Fahrt ging über London, ein Grund auch dieses Stadt wenigsten im Schnelldurchgang kennenzulernen. Gastgebender Chor war der Cor Maibion Morlais, ein ca. 50 Sänger starker Männerchor. Das gemeinsame Chorkonzert fand im Theater des Ortes vor 500 begeisterten Zuhörern statt. Ungewohnt war für uns der Abschluss des Konzertes mit dem feierlichen Vortrag der beiden Nationalhymnen. Im Rahmen des Kreisheimattreffens des Arbeitskreises Landeshut/Schlesien, haben wir gemeinsam mit dem Frauenchor die Feierstunde am Landeshuter Platz verschönt. Natürlich stand auch unsere Gutsgartenparty wieder auf unserem Programm, die diesmal sogar vom Wetter begünstigt wurde. Auch am Altstadtfest wurde wieder teilgenommen. Im August traten wir dann wieder beim „Lichter- und Salzfest“ in Bad Harzburg auf. Auch anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Hornburg erfolgte unser Auftritt bei einem Chorkonzert. Im September ging es zum zweiten Mal nach Usti. Diesmal über die „Goldene Stadt“ Prag. Leider kam das vorgesehene Besichtigungsprogramm etwas kurz. Im Stil von Emil Zatopek konnten wenigstens die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennengelernt werden. Ein Grund, noch einmal diese wunderschöne Stadt besichtigen zu müssen. Ein großes Konzert im Stadttheater in Usti gemeinsam mit dem Frauenchor Usti und einem Gemischten Chor stand auf dem weiteren Programm, sowie der Besuch des bekannten Schlosses in Litomysl. Den krönenden Abschluß dieser Fahrt stellte ein Böhmischer Abend gemeinsam mit dem Frauenchor aus Usti dar. Wieder zurück, traten wir dann auf Einladung der „Klingenden Tonleiter“ Groß Stöckheim bei einem Chornachmittag mit 6 weiteren Chören auf. Aller guten Dinge sind drei. Frei nach diesem Motto handelten wir im Oktober. Erstmals begrüßten wir einen Chor aus der dritten Partnerstadt Wolfenbüttels, aus Satu Mare in Rumänien. Für uns der dritte Auslandskontakt in diesem Jahr. 53 Sänger des dortigen Männerchores „UNIO“ waren bei uns zu Gast. 5 Tage lang boten wir unseren Gästen ein umfangreiches Programm. Natürlich wurde auch ein Chorkonzert im Schloßtheater veranstaltet. Den Abschluß dieses Jahres stellte dann die Teilnahme an einem Chorkonzert im Rahmen der 750 Jahr-Feier des Ortes Wittmar dar. 

Im Jahr 1995 konnten wir dann endlich den 50 aktiven Sänger in unserer Mitte begrüßen. Erstmals führten wir in diesem Jahr ein „Sängerseminar“ als Ersatz für das Wochenende in Langeleben im Internat der Handwerkskammer durch, um intensiv neue Lieder einzustudieren. Der erste öffentliche Auftritt in diesem Jahr war dann die Teilnahme an der 60 Jahr-Feier der Siedlergemeinschaft „Drei-Linden-Siedlung“. Im Juni erfolgte dann der Gegenbesuch des Frauenchores aus Usti mit einem Chorkonzert im Schloßtheater und einem Auftritt im Gottesdienst in der Hauptkirche. Durch die Unterbringung in Familien konnte der persönliche Kontakt mit diesem Chor noch weiter intensiviert werden. Auch das Feiern kam dabei nicht zu kurz, da der Chor auf unsere Einladung eine original böhmische Kapelle mitgebracht hatte. Den Abschluß bildete dann die Teilnahme an einem Konzert in Anderbeck beim 115jährigen Bestehen des MGV „Frohsinn“ Anderbeck. Im Oktober unternahmen wir unsere sechste Auslandsreise. Diesmal ging es nach Zutphen in Holland auf Einladung des dortigen Männerchores „De Ijsselzangers Zutphen“. Dieser Kontakt war im Rahmen des Besuches des Chores aus Satu Mare zustande gekommen, da auch die Stadt Zutphen eine Partnerstadt dieses Ortes ist. Ein großes Galakonzert in der Konzerthalle „Hansehof“ in Zutphen an dem auch noch der gemischter Chor „Herleving“ Eerbeek und die Vocalgruppe „Viva Voce“ teilnahmen, brachte für uns die Erfahrung, daß selbst in Holland der „Deutsche Chorgesang“ einen großen Stellenwert einnimmt. Über 60 % des Liedgutes wird von den holländischen Chören auf Deutsch gesungen. Der Abschluß dieser wunderbaren Reise war dann ein original holländischer Frühschoppen mit gemeinsamen Singen. Hier bewahrheitete sich wieder einmal die Weisheit „Musik verbindet“ und führt zum Verständnis der Kultur und Lebensweise anderer Völker und zum gegenseitigen Achten.  

Auch 1996 sind wieder Internationale Begegnungen geplant. Eine Fahrt nach Usti und der Gegenbesuch des Männerchores aus Rhonda/Wales sind schon in Vorbereitung. Die Aufnahme einer CD mit unserem Liedgut im Anschluss an vier eintägige Sängerseminare, sowie die Anschaffung von neuer Vereinskleidung steht neben den alljährlichen Veranstaltungen Gutsgartenparty mit Chorkonzert, Auftritten bei den Seniorenweihnachtsfeiern auf dem Programm. Weitere Auftritte sind geplant beim  130jährigen Bestehen des MGV „Liederkreis Salzdahlum“ und dem 75jährigen Bestehen des Lindener Sportvereins. 

Auch das Jubiläumsjahr 1997 wirft schon seine Schatten voraus. Vom 18. bis 20. April feiern wir unser 100jähriges Bestehen in der Lindenhalle. Der Höhepunkt wird sicherlich das Chorkonzert mit nationaler und internationaler Beteiligung darstellen. Es ist schon gar nicht mehr möglich, alle ausländischen Partnerchöre gleichzeitig einzuladen, da dies den Rahmen der Unterbringungsmöglichkeiten in Familien und in Hotels in Wolfenbüttel sprengen würde. So muss mindestens ein ausländischer Chor zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Konzert eingeladen werden.  

Unserem Chorleiter, Herrn Klaus Heuer, der dann schon 26 Jahre unseren Chor leiten wird, und der diesen Chor zu hoher musikalischer Leistung und Ansehen geführt hat, gilt nicht nur unser herzlicher Dank, sondern möge ihm noch über viele Jahre die Kraft und Gesundheit gegeben sind, damit er sich weiterhin dem Wohle unseres Chores und der Pflege des Liedes allgemein widmen kann. Wir hoffen, dass wir ihm auch eines Tages nach über 30jähriger Tätigkeit die Ehrenchorleiterwürde verleihen können.

 

So siegte im Laufe der 100 Jahre Vereinsgeschichte trotz so mancher Krisen immer wieder der Idealismus der Sänger über die Wirrnisse des Augenblicks. Deshalb gilt unser Dank auch all denen, die sich um unseren Verein verdient gemacht haben. Sie mögen uns auch in Zukunft Vorbild für unser weiteres Schaffen sein. 

So können wir uns derzeit nur wünschen, dass unser Chor noch lange zur Freude und Erbauung nicht nur seiner Mitglieder das Liedgut hegt und pflegt. Gleiches gilt natürlich auch für die Pflege der internationalen Kontakte. Hier ist zu wünschen, dass unser Engagement einen kleinen Beitrag zur internationalen Freundschaft und zum Frieden in der gesamten Welt beitragen kann.

 

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